Daily Market Reviews

Wirtschaftskalender für den 23. März 2017

Zeit (GMT) Währung Ereignis Vorher Prognose
09:00 EUR ECB-Bericht
09:30 GBP Einzelhandelsumsätze m/m -0.3% 0.4%
12:30 USD Anträge auf Arbeitslosenhilfe 241K 240K
12:45 USD Fed-Vorsitzende Yellen spricht
14:00 USD Verkäufe neuer US-Eigenheime 555K 566K

 

Globaler Marktüberblick

Der Euro war am Mittwoch sehr schwach gegenüber seinen Rivalen. Das Pfund war zumeist stark, als Trader ihre Sorgen über den Brexit beiseite legten. Der USD schloss gemischt, aber schon etwas stärker. Der Yen war weiterhin sehr stark, als die globale Unsicherheit zunahm und Trader in den sicheren Hafen einzogen. Gold stieg am Mittwoch zum fünften Mal in Folge, da die Risikofreude der Anleger gering blieb. Rohöl fiel, nachdem die US-Erdöllagerbestände mehr als erwartet gestiegen, aber Benzinbestände mehr als erwartet gefallen waren.

Tägliche Währungspaaranalyse

EUR/USD – Das Paar stieg zu Handelsbeginn, aber es stieß bei 1,0800 auf zu starken Widerstand und fiel zurück. Nachdem es fast bis auf 1,0750 gefallen war, prallte es erneut ab, aber konnte den Widerstand bei 1,0800 wieder nicht überwinden und schloss knapp unter diesem Level. Wir sind ziemlich sicher, dass das Paar nicht über 1,0800 steigen und stattdessen fallen wird, besonders wenn der USD wieder zu seiner Stärke zurückfindet. Das Paar könnte bei 1,0700 auf Unterstützung stoßen, was zu einer ziemlich engen Range für die nächste Zeit führen wird.

USD/JPY – Das Paar fiel am Mittwoch zum siebten Mal in Folge, als die globale Risikoaversion Trader in den Yen als sicheren Hafen flüchten ließ. Im Intraday fiel das Paar kurz unter 111,00, prallte jedoch ab und schloss über 111,00, aber auch weit unter der Unterstützung bei 111,50 und wir denken, dass dies weitere Verluste für das Paar ankündigt. Die Trump-Administration hat ihren Wunsch nach einem schwachen USD bereits ausgesprochen und es scheint, als würde die internationale Unsicherheit diesen Wunsch erfüllen, da sie den Yen stärkt, während der USD aufgrund von Sorgen über die Fiskal-und Finanzpolitik der USA schwächelt.

USD/CAD – Das Paar versuchte zu Handelsbeginn zu steigen, aber nachdem es knapp über 1,3400 steigen konnte, stieß es auf Widerstand und fiel zurück. Der Fall brachte es nicht nur unter 1,3400, sondern ebenfalls unter das Anfangsniveau des Tages und es schloss im Minus. Das Paar fand bei 1,3300 Unterstützung und prallte dort ab. Der USD zeigt aktuell Anzeichen einer Erholung und Rohöl bleibt schwach, so dass es in den kommenden Tagen erneut zu einem Test des Widerstands bei 1,3400 kommen kann, wobei das Paar kurzfristig sogar über 1,3400 klettern könnte.

GBP/USD – Das Paar konnte am Mittwoch nicht über 1,2500 steigen, aber fand ebenfalls Unterstützung, als es in die Nähe von 1,2400 kam. Bei Handelsschluss befand sich das Paar dort, wo es den Tag begann und schloss unverändert, als Trader ein Gleichgewicht zwischen den Risiken der Brexit-Verhandlungen und der Unsicherheit über die Trump-Administration zu finden versuchten. Das könnte in den kommenden Tagen zu einem durchwachsenen Handel führen, obwohl die in der kommenden Woche beginnenden Brexit-Verhandlungen die Schwäche des USD sicherlich überschatten werden, was das Paar kurzfristig zu Fall bringen sollte.

 

Rohstoff-Update

Gold – Gold stieg am Mittwoch zum fünften Mal in Folge, als die Risikofreude unter Investoren gering blieb und der USD schwach war. Der Goldpreis schloss knapp unter $1250 und könnte heute auf weiteren Widerstand stoßen. Wenn es zu einer Erholung des US-Dollars kommt oder die Risikofreude zunimmt, ist es so gut wie sicher, dass Gold seine Gewinnserie beendet und vom Widerstand bei $1250 zurückfällt. Wenn es jedoch weiter nach oben geht, könnte später in diesem Monat ein Test des Widerstands bei $1275 anstehen.

Öl – Rohöl fiel am Mittwoch, da die U.S. Energy Information Agency bei ihrem wöchtlichen Bericht bekanntgab, dass die Erdöllagerbestände um 5 Millionen Barrel zugenommen haben. Die Verluste für Rohöl blieben jedoch gering, da die EIA ebenfalls einen Rückgang der Benzinbestände bekanntgab, der höher war, als erwartet. Rohöl bleibt jedoch sehr schwach und es können weitere Verluste erwartet werden, da Trader wenig Hoffnung auf fallende Produktionsniveaus haben und auch die Stärke der Nachfrage nach dem Rohstoff in Frage stellen.